Hackerspace Culture

Lehrveranstaltung 2017/2018

Lehrveranstaltungsleitung: Mag.art. Patrícia Barbosa Moreira Reis

Hacking ist heutzutage eine gängige Praxis und Kreativstrategie unter Post-Internet-Künstler*innen. Das System wird hinterfragt, kreative Prozesse werden gehackt, Zugang und Openismus verteidigt. Künstler*innen instrumentieren eine Top-down-Methodik, die die Dekonstruktion als eine Methode nutzt, um Kunst zu “machen”. In Anerkennung von Vilém Flussers (1986) Herausforderung, die “Black Box” zu öffnen, stellen sie die Frage, was hinter dem kommerziellen Apparat steckt und widersetzen sich diesen Potentialen im Wissen um die Einflüsse der Technologien am gegenwärtig neoliberalen Markt.

Aufbauend auf der Überzeugung, dass es sich bei Kunstpraktiken um kritische Impulse für sozialen Wandel handelt, können eben diese Praktiken und Methoden des Hacking Betrachter*innen aktivieren, emanzipieren und dazu anregen, den kapitalistischen Konsum zu hinterfragen.

Die Lehrveranstaltung ist eine Einladung für diejenigen, die Wissen und Werkzeuge teilen und in einer offenen Community-Lab-Umgebung zusammenarbeiten wollen. Die Studierenden bekommen einen Einblick in freie Software, offene Hardware, Circuit Bending und alternative Medien. Sie werden dazu ermutigt, eigene Projekte – von der DIY und Open-Source-Communitiy inspiriert – zu entwickeln und umzusetzen.

Fotos aus dem Wintersemester 2017/18, von Patrícia J. Reis

 

 

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