Gwendolyn

Filmscreening und Gespräch mit der Regisseurin

Gwendolyn

Ein Film von Ruth Kaaserer
Dokumentarfilm, Österreich, 2017, 85 min., deutsch OmdU

17. April 2018, 17.00 Uhr
Screening im City Kino Linz, Graben 30
anschliessende Diskussion im Zeitbasierten Wohnzimmer, Domgasse 1, 4. Stock
Moderation: Dariusz Kowalski

Für Studierende ist der Eintritt frei. Karten sind direkt an der Kassa mit dem Studierendenausweis zu holen. Für externe Besucher*innen
sind Karten regulär an der Kassa erhältlich.

Eine Veranstaltung der Abteilung Zeitbasierte Medien
in Kooperation mit dem Institut für Kunst und Bildung.

Trailer Gwendolyn
soleilfilm.at
Ankündigung der Zeitbasierten

Synopsis

Gwendolyn ist Mitte 60, pensionierte Anthropologin, zarte 52 kg schwer und dreifache Weltmeisterin im Gewichtheben. Trotz schwerer Krebserkrankung und bevorstehender Operation gibt sie sich nicht geschlagen und trainiert für die Europäischen Meisterschaften in Aserbaidschan. Ganz langsam entfächert Ruth Kaaserer in ihrem zärtlichen Porträt das vielseitige Leben dieser außergewöhnlichen Frau, die sich mit Würde und Humor ihrer Krankheit und dem Älterwerden stellt. Ein Film, der Mut zum Leben macht.

Pressestimmen

Ganz gewiss ein Publikumsfavorit.
Bob van der Sterre, InDeBioscoop

Was für eine beeindruckende Frau, was für ein charmanter und
zärtlicher Film: Ruth Kaaserers „Gwendolyn“.
Peter Schernhuber, Festivalleitung Diagonale

Mein zweiter Geheimtipp: „Gwendolyn“ von Ruth Kaaserer. Diese Geschichte einer Anthropologin aus Österreich fuhrt einen zunächst ein bisschen in die Irre, um sich dann sehr spannend zum Porträt einer hochinteressanten Frau zu entwickeln. Ein ausgezeichneter Film.
Franz Schwartz, Direktor Viennale 2017

Ein wundervoll aufmerksamer Film, der die Zuschauer von Beginn an in seinen Bann zieht … Es gelingt der Regisseurin, die Grenzen zwischen Dokumentation und Spielfilm verschwinden zu lassen … Ein feinsinniger Film, der zum Leben verfuhrt.
Jury des Mehrwert-Filmpreis 2017, Viennale

Gwendolyn nimmt sich Zeit zu schauen und zuzuhören – Zeit auch dafur, das leicht schiefe Gesicht dieser tollen Frau zu studieren, ihren federleichten Körper, der ebenso einer grazilen Tänzerin gehören könnte.
Esther Buss, Der Standard

Eine inspirierende, einzigartige und ermutigende Persönlichkeit – nie hat man mehr bei einer EM im Gewichtheben mitgefiebert.
Juliette Guttmann, Leipziger Volkszeitung

Gwen neigt weder zu Selbstdarstellung noch allzu öffentlicher Gefuhlsduselei. Dass Regisseurin Ruth Kaaserer die Form dem Inhalt perfekt anpasst, auf Inszenierungen, Vertonung und jegliche Sentimentalität verzichtet, unterstreicht die enorme Stärke des Films und der Person.
Christian Eichler, Malte Springer, Dok Diaries #3

 

Filmstills

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