Künstlerisch-experimentelle Fotografie

Lehrveranstaltung 2017/2018

Lehrveranstaltungsleitung: Dipl.-Künstlerin MA Christa Amadea

Im Projekt „DAS ARCHIV– ERINNERUNG“ geht es um die inhaltlich, künstlerischen und technischen Aspekte der Fotografie, zu der ein experimenteller Zugang geschaffen wird. Die Lehrveranstaltung gliedert sich in 2 Teile: zuerst werden die fotografischen Prozesse im Fotostudio thematisiert. Das Medium Fotografie wird erörtert in der Analyse seiner technischen Grundlagen (Blende, Shutter, Objektiv usw.). Wie wird im Fotostudio Lichtgestaltung kreativ variiert und kombiniert? Es dreht sich alles um die praktische Anwendung im Fotostudio.

Im zweiten Teil wird künstlerisch-experimentell gearbeitet. „Das Archiv- Erinnerung“. Geschichten erzählen aus der Erinnerung heraus. Die Erinnerungen einsammeln in der Qualität der Dienlichkeit, der Emotionen, der Verbindlichkeiten. Wenn die Erinnerung automatisch in der eigenen Biografie zum Archiv wird. Dieses Archiv wiederum eine Verbindung mit vielen anderen Lebensläufen einhergeht. Und abhängig von den Faktoren der Zeit, in der das Archiv betrachtet wird. Hat die eigene Erinnerung als Geschichtsträger Relevanz in der Gesellschaft und kann die Verleumdung dieser Geschichte oder Transformierung eine neue Anschauung bekommen?

Diese Themen werden untersucht, und für die eigenen künstlerische Arbeit adaptiert.
Das Projekt kann und soll ein Raum zum freien Erfinden von künstlerischen Prozessen sein.
Mannigfaltige Ausweitungen von Prozessen in den sog. „neuen Medien” werden durch ihre Verwendung und Vorgehensweise beabsichtigt, in einem gewissen Zeitraum erfahren und visuell umgesetzt.

Teilnehmende Studierende im Wintersemester 2017/18: Iskra Bolte, Christoph Flattinger, Ulrike Fürst, Hermine Maertens, Jeong Jisu, Lena Kalt, Claudia Steinhöfler.

 

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