Kurzbiografie

 

Laura Egger-Karlegger arbeitet in den Bereichen Film- und Medientheorie, Videokunst und (Medien-) Pädagogik. Wiederkehrende Themen ihrer künstlerischen und wissenschaftlichen Praxis sind filmische Landschaft und audiovisuelle Alltagskultur sowie die Auseinandersetzung mit und Infragestellung von stereotypen Darstellungsformen unter anderem in Bezug auf Gender, Körper oder Filmgenre.
Sie hat  Kunst und kommunikative Praxis und Textil – Freie, angewandte und experimentelle Gestaltung an der Universität für angewandte Kunst in Wien studiert. Im Rahmen ihrer wissenschaftlichen Diplomarbeit „Unheightend Moments“ – Ambiguität und Filmische Langsamkeit in Kelly Reichardts Meek’s Cutoff (USA, 2010) analysierte sie zeitgenössische Phänome der Entschleunigung mit einem Fokus auf Formen filmischer Langsamkeit im Kontext des slow cinema.

Die Arbeitsform der Gruppe ist ein wichtiger Bezugspunkt ihrer künstlerischen Praxis. Das Aufrechterhalten individueller Positionen und die parallele Entwicklung einer gruppenspezifischen Form ist dabei eine zentrale Fragestellung. Im März 2019 war sie Teil der Gruppenausstellung „Postapokalyptische Geste“ im mumok kino in Wien. Seit 2018 ist sie Mitglied des Vereins „Salon Animation“, der das transdisziplinäre Zine Anytime herausgibt.

Für ihre Dissertation streb sie eine Kooperation mit dem Österreichischen Filmmuseum an. Sie konzentriert sich dabei auf die Sammlung technischer Apparaturen, besonders jene Geräte, die Filmproduktion und -rezeption mobil machen. Eine Analyse der Verwendung historischer Apparate soll hin zu einer Erforschung zeitgenössischer Formen des Medienkonsums führen.

 

Kontakt

Univ.-Ass. Mag.art Laura Egger-Karlegger
+43676 84 7898 2306

laura.egger-karlegger@ufg.at

Kunstuniversität Linz
Institut für Kunst und Bildung
Mediengestaltung – Lehramt
Raum H8.02.24, 2.Stock
Hauptplatz 8, A-4020 Linz